59 Jahre Bugenhagen-Konvikt

Eine Reise durch die wechselhafte Geschichte des Konvikts

Seit dem Wintersemester 1958/59 stellen wir Studierenden aus dem In- und Ausland kostengünstigen Wohnraum zur Verfügung. Herausforderungen gab es immer: Umbrüche in Gesellschaft und Wissenschaft (die „68er“), Wohnraumknappheit und steigende Energiepreise.

Dass das Bugenhagen-Konvikt in den vergangenen Jahrzehnten Kurs gehalten hat, verdankt sich einem Kreis helfender Förderer, dem guten Draht zum Theologischen Fachbereich und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, der engagierten Arbeit von Vorstand und Kuratorium und nicht zuletzt der verlässlichen Arbeit des Teams vor Ort.

Begeben Sie sich auf einen Streifzug durch über 55 Jahre Bugenhagen-Konvikt.

  • 7. Dezember 1956

    Gründung des Vereins Bugenhagen-Konvikt in Hamburg e. V.
  • 1958

    Erste Bewohner ziehen zum Wintersemester 1958/59 ein.
  • 1962

    Andachtsraum im Keller wird hergerichtet. Bronzekreuz von Bildhauer Rolf Goerle.
  • 1970

    Die Besuchszeiten von 9 bis 22 Uhr werden aufgehoben.
  • 1971

    Diskussion um „Rosa Flure“: Nach mindestens 3-jähriger Diskussion ziehen zum Wintersemester 1971/72 Studentinnen im Konvikt ein. Zunächst ist ihr Anteil auf 30% begrenzt.
  • 1974

    Schwere finanzielle Krise, die Schließung des Konvikts droht. Zusammenschluss der kirchlichen Studentenwohnheime wird erwogen.
  • 1977

    Übernahme des Konviktes durch die Nordelbische Kirche. Überlegungen eines Zusammenschlusses mit dem Verein für Ökumenische Studentenwohnheime.
  • 1980

    Neuer Heizkessel installiert. Kantinenbetrieb wird eingestellt.
  • 1985

    Grundsteinlegung von Haus IIIa am 29.4. Umbau von Haus I: Die kleinen Zimmer werden zu größeren zusammengelegt. Vollfianzierung durch die Freie und Hansestadt Hamburg.
  • 1985

    Richtfest von Haus IIIa am 11.7.
  • 1986

    Einweihung von Haus IIIa am 29.5.
  • 1990

    Erneuerung der Fenster von Haus I und II. Finanzierung durch die Behörde für Wissenschaft und Forschung und die Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt.
  • 1991

    Ausstattung aller Zimmer mit Warmwasser in Haus II. Komplettsanierung aller Bäder und Küchen in den Häusern I und II. Bettwäsche und Handtücher werden nicht mehr gestellt.
  • 1992

    Planungen für eine Aufstockung von Haus II.
  • 1993

    Baubeginn der Aufstockung von Haus II am 27.7.
  • 1994

    Einweihungsfest des Aufbaus von Haus II am 24.6.
  • 1997

    Einbau einer neuen Heizungsanlage.
  • 1998

    Dämmung der Hausfassaden. Vollversammlung der Bewohner und Bewohnerinnen beschließt die Einführung eines Solidaritätsfonds für in Zahlungsschwierigkeiten geratene Mitbewohner.
  • 2004

    Dacherneuerung und -isolierung von Hauses IIIa.
  • 2005

    Einrichtung von Wireless-LAN. Internet in jedem Zimmer verfügbar.
  • 2008

    Installation von gesetzlich vorgesehenen Rauchmeldern in den einzelnen Zimmern, Küchen und Aufenthaltsräumen. Neuer Fassadenanstrich für Haus II.
  • 2009

    Fahrradunterstand als wetterfestes Quartier für 60 Fahrräder errichtet. Förderung durch die Haspa. Neues Wireless-LAN für schnellere und stabilere Internetversorgung.
  • 2010

    Sanierung aller Duschbäder. Teilfinanzierung durch die Behörde für Wissenschaft und Forschung.
  • 2011

    Energiewende geschafft! Inbetriebnahme eines Blockheizkraftwerks zur Reduzierung der Energieausgaben und einer energiesparenden Frischwasserstation. Teilfinanzierung durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt sowie die EDG Kiel-Stiftung.
  • 2014

    Neuer Internetauftritt.
  • 2015

    Erneuerung des WLAN Systems um es an die neusten technischen Anforderungen anzupassen.
  • 2016

    Bau und Inbetriebnahme eines neuen multifunktionalen Andachtsraums im Herzen des Konvikts.
  • 2017

    Neuer Internetauftritt.